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	<title>Peter Persiel</title>
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		<title>CSS-Frameworks &#8211; Sinnvoll?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 20:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSS]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit neuem geht ein Trend im Netz umher, den man gutheißen kann oder eben nicht: Sogenannte CSS-Frameworks. Damit nimmt das Rapid-Prototyping im Webdesign ganz neue Formen an und innerhalb kürzester Zeit sind umfangreiche Designarbeiten mit einem mehr als akzeptablen Ergebnis abgeschlossen. CSS und Frameworks? Begonnen hat alles mit 960, das sich auch in aktuellen CSS-Frameworks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit neuem geht ein Trend im Netz umher, den man gutheißen kann oder eben nicht: Sogenannte CSS-Frameworks. Damit nimmt das Rapid-Prototyping im Webdesign ganz neue Formen an und innerhalb kürzester Zeit sind umfangreiche Designarbeiten mit einem mehr als akzeptablen Ergebnis abgeschlossen.</p>
<h4>CSS und Frameworks?</h4>
<p>Begonnen hat alles mit <a title="960 Grid System" href="http://960.gs/" target="_blank">960</a>, das sich auch in aktuellen CSS-Frameworks (zumindest in abgewandelter Form) wiederfindet. Darauf aufbauend platziert sich z.B. <a title="Blueprint CSS Framework" href="http://blueprintcss.org/" target="_blank">Blueprint</a>: Neben einem reinen Grid-System sind Vorgaben für Typographie, Abstände gegeben und das Prinzip Baukasten trifft hier wohl schon sehr zu. In aller Munde ist neuerdings das von Twitter entwickelte <a href="http://twitter.github.com/bootstrap/" title="Twitter Bootstrap" target="_blank">Bootstrap</a>, das neben solchen Vorgaben schon viele fertige Elemente einer ausgereiften Benutzeroberfläche zur Verfügung stellt.</p>
<h4>Vorteile</h4>
<p>Die Vorteile eines CSS-Frameworks sind relativ eindeutig:</p>
<ul>
<li>Wiederverwendbarkeit</li>
<li>featurereich</li>
<li>schnelle Entwicklung möglich</li>
<li>einheitliche Strukturen</li>
<li>Browserkompatibilität</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<h4>Nachteile</h4>
<p>Also spricht doch eigentlich nichts gegen die Verwendung dieser Frameworks, oder?</p>
<ul>
<li>Sonderwünsche</li>
<li>Eigene Praktiken passen nicht in das Schema des Frameworks</li>
</ul>
<p>So ein Framework muss vielen Ansprüchen genügen. Hier hilft der Open Source-Gedanke weiter: Frische Ideen und neue Trends können nur von einer großen Entwicklergemeinde in der benötigten Qualität bereitgestellt werden. Und so kommen auch die meisten bekannten CSS-Frameworks als Open Source-Projekte daher.</p>
<p>Da man nicht nur in Bereichen der Softwareentwicklung immer mehr zu wiederverwendbaren Lösungen neigt (etwa Prinzipien der Objektorientierung), sondern auch die Benutzeroberflächen immer mehr standardisiert werden können, mach hier die Verwendung einer gemeinsamen Basis sehr wohl sinn. Es bleiben die Ausnahmefälle, die spezielle Lösungen erfordern. Dennoch: auch hier lohnt sich ein Mehraufwand meistens, solche Features zu generalisieren und in vorhandene Frameworks zu integrieren.</p>
<p>Mit Entwicklungshelfern wie <a href="http://www.lesscss.org" title="Less" target="_blank">Less</a> verfügen die CSS-Frameworks über Werkzeuge, die die Implementierungen stark vereinfachen.</p>
<p>Ein ganz anderer Aspekt: Benutzeroberflächen im Web werden dynamischer &#8211; heutzutage gibt es kaum noch eine erfolgreiche Webseite, die nicht über nützliche (wenn nicht gar spielerische) Effekte oder &#8220;Gadgets&#8221; verfügt. Sicherlich am meisten verbreiteten ist dazu JavaScript, was diverse Vorteile bietet.<br />
<a href="http://twitter.github.com/bootstrap/" title="Twitter Bootstrap" target="_blank">Bootstrap</a> z.B., von dem bereits oben die Rede ist, stellt mit diversen <a href="http://jquery.com" title="JQuery" target="_blank">JQuery</a>-Plugins Möglichkeiten bereit, noch mehr aus den UI-Elemente des CSS-Teils des Frameworks herauszuholen: Modals, Alerts, Dropdowns und ähnliches sind möglich.</p>
<p>Alles in allem macht es durchaus Sinn, mal einen Blick auf die CSS-Frameworks auf dem Markt zu werfen und sich mal daran auszutesten. Denn eines ist und bleibt klar: In Zukunft wird man ohne solche Hilfsmittel nicht mehr weit kommen.</p>
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